Vitamine und Mineralien – Was braucht das Pferd? Welche Rolle spielt die Wasserqualität?

In diesem Artikel will ich kurz zusammenfassen, was Frau Brigitte Salomon in unserer Verbandszeitschrift V.E.T.T.-aktuell, Ausgabe Mai 2011 und Herr Walter Salomon, anlässlich des Miasma-Nosoden-Seminars im Dezember 2011, über das Wasser und seine Bedeutung für Gesundheit oder Krankheit eines Lebewesens zusammengefasst haben. Ich versuche diese geballte Information für den Laien verständlich und kurz herüberzubringen.

Wasser ist bekanntlich die Grundlage allen Lebens; der Körper eines Warmblüters (und eines Menschen) besteht zu etwas mehr als 70 % aus Wasser. Es fördert die Entschlackung, transportiert Nährstoffe und ernährt die Zellen. Gutes Wasser erhält den osmotischen Druck und das elektrische Potential in den Zellen und dem extra- und interzellulärem Raum aufrecht. Ohne Wasser ist kein Leben möglich!

Was bedeutet nun schlechte Wasserqualität, Wasser, das mit Schwermetallen, Hormonen und Medikamentenrückständen überlastet ist und das wir gezwungen sind zu trinken? Da Tiere dafür ein ausgeprägtes sensitives Gefühl haben, was gut und was schlecht ist, sehen wir häufig Pferde in unseren Ställen, die wenig saufen! Das verminderte Saufen führt zu schlechtem Schwitzverhalten, dieses wiederum bedingt zu wenig Zellwasser in den Nieren. Die Nieren werden belastet (Nierenzellen sind unterversorgt) und das führt zu Hufproblemen und Langhaar und im weiteren Verlauf auch zu hormonellen Problemen. Die Nieren haben lt. TCM Bezug zu Hufen und Haaren. Bei schlechtem Saufen (oder Trinken beim Menschen) trocknen die Nierenzellen aus, danach versucht das Pferd durch vermehrtes Saufen den Schaden vergeblich zu reparieren (ständiger Durst). Doch die Nebennieren sind geschädigt und dies führt zu übermäßigem Wasserlassen. Das vorher aus gutem Grunde verschmähte Wasser aktiviert nun zu viel Escherichia-coli Bakterien, diese führen zu Hautproblemen, Hufabszesse, Ekzem, Mauke und dgl…

Bedenkt man nun, dass unser staatlich kontrolliertes Wasser ca. 1700 belastende Stoffe in gelöster Form enthält, dazu eingeleitete Giftstoffe, Arzneimittelrückstände, Hormone, Herbizide, Pestizide, Schwermetalle, Uran,… (ich erinnere mich, dass ein Fernsehmagazin im Jahre 2011 ebenfalls über diese Misere berichtete). Hormone im Trinkwasser führen bereits bei Mensch und Tier zu Fortpflanzungsproblemen und nicht nur bei Fischen zu schleichender Geschlechtsumwandlung.

Für uns Therapeuten stellt sich immer öfter die Frage nach dem Trinkwasser für die Pferde. Schon häufig habe ich bei Pferden eine Unverträglichkeit getestet, was zu „Therapieblockaden“ führt, wie z.B. rezidivierende Hufabszesse, Hautprobleme, Nierenprobleme u.s.w. Wenn diese Tiere dann noch wertloses Salz erhalten, (es gibt wertloses und wertvolles Salz), dann führt diese Problematik zu verstärkten Nebennieren- und Nierenprobleme, ebenso zu Hormonstörungen.

SALZ ist zusammen mit Wasser die Grundbausubstanz und die Quelle zur Aufrechterhaltung des lebenden Organismus. Haushalts- und Viehsalz besteht nur noch aus Natrium und Chlorid, sowie den beigefügten Füllstoffen und Beistoffen zur Erhaltung der Rieselfähigkeit um es „praktisch“ zu machen. Salz in seiner ursprünglichen Form besteht aus 84 Elementen, so aufgebaut wie der Ozean, der Planet Erde, unser Blut, Gewebe- und Körperflüssigkeiten, wenn diese sich im gesunden Zustand befinden und somit noch „geerdet“ sind. 0,2 Gramm naturbelassenes Meersalz (ohne Füllstoffe) reichen für den Menschen täglich aus, um alle notwendigen Minerale zu erhalten! (Obwohl wir über „verschlechtertes“ Salz einen Großteil mehr täglich zu uns nehmen, sind wir in der Regel mit Salz unterversorgt wegen seiner schlechten Qualität). Jedes Mineral hat ein bestimmtes Elektromagnetisches Feld mit einer individuellen Schwingung und sorgt für die Aufrechterhaltung des Elektrolyth- und Elektrizitätshaushaltes der Zellen.

Zur Erhöhung der Rieselfähigkeit wird dem Haushaltssalz Aluminiumhydroxid beigemischt. Aluminium kann sich im Gehirn ablagern und beim Menschen vermutet man, dass es zu Alzheimer führen kann!
Werden noch Jod und Fluor beigemischt, die in der Industrie als teuer zu entsorgender Sondermüll anfallen und somit teuer untergebracht werden müssten, so verbinden sich diese mit dem Natriumchlorid zu einem giftigen HALOGEN…

Gutes Salz und gesundes Wasser sind also die Grundlage führ einen gesunden Wasserhaushalt. Deshalb testen sich in der Praxis immer wieder Nieren, die Nebennieren oder die Nierenachse beim Pferd. Die Nebenniere bildet Kortison und Kortisol. Diese beeinflussen den Stoffwechsel, den Wasserhaushalt und den Elektrolyth-Haushalt, ebenso das Herz-Kreislauf-System und das Nervensystem. Kortisole sind entzündungshemmend und senken regulierend das Immunsystem, außerdem bilden sie Sexualhormone. Die Nebenniere steht über das Kortisol in einer Wechselbeziehung zum Pankreas, der Verdauungsenzyme und Hormone produziert. Zusammen mit dem Hormon INSULIN aus der Pankreas reguliert CORTISOL aus der Nebenniere den BLUTZUCKERSPIEGEL.

So kommen wir über das Wasser zum Equinen Cushing-Syndrom (ECS) und dem Equinen Metabolischen Syndrom (EMS). (s.Pferde-regional Dez. 2011).

Pferde mit ECS leiden unter Hormonstörungen, die durch eine Fehlfunktion der Hypophyse hervorgerufen werden. In der Fachliteratur wird die Entstehung eines Tumors diskutiert und Pergolide zur Behandlung eingesetzt. Cushing kann nicht geheilt, sondern nur gelindert werden. Es gibt aber auch Diskussionen über eine Schädigung des Drüsengewebes durch den Einfluss von Sauerstoffradikalen, die wiederum durch Gifte im Wasser entstehen. (Ich frage mich, wo plötzlich die vielen Tumore herkommen). Cushing sollte auch auf jeden Fall beim alten Pferd nicht mit dem normalen Alterungsprozess verwechselt werden! Beim ECS-Pferd kann eine INSULIN-RESISTENZ nachgewiesen werden, die zu langem Haarwuchs und u.U. zu Hufrehe führt.

Das klinische Erscheinungsbild beim Equinen Metabolischem Syndrom (EMS) ist ähnlich und häufig nur durch eine medizinische Abklärung klar zu unterscheiden. Der alternative Test ergibt sich in meiner Praxis immer in Bezug zu HYPOPHYSIS, NEBENNIERE, SCHILDDRÜSE und PANKREAS. (so auch von B. Salomon in der V.E.T.T.-aktuell Mai 2011 beschrieben).

Testen sich diese Organnosoden spricht vieles für eine hormonelle Dysregulation. Solange das Pferd nicht unter schmerzender Hufrehe leidet, hilft viel Bewegung, radikale Futterumstellung (kein Müsli!), Entgiftung, Entsäuerung, Ausleitung mit Bioresonanz und Therapie mit Organ-Nosoden. Im Falle eines Reheschubes helfen Blutegel, die an den Kronsaum angesetzt werden. Sie entnehmen das toxische Blut aus der Huflederhaut und setzen entzündungshemmende Stoffe in das Gewebe. Zufütterung von Schwefelenthaltendem MSM schließt die Schwefelbrücken in der lädierten Hufwand und trägt zur Heilung bei.

Energetisch können hormonelle Störungen und dadurch bedingte Hufrehe behandelt werden:

Durch Nadelung oder Lasern der Sondermeridiane wird dem geschwächten Tier die Vitalität wiedergegeben. Vor allem der Hypothalamus, die Hypophyse, die Nebenniere, die Schilddrüse, Leber und Milz-Pankres werden stärkend beeinflusst. Die Akupunktur kann die Energieströme des Individuums zum Fliessen bringen, da diese blockiert sind. Die Lebensenergie selber kann aber über die Akupunktur nicht hinzugefügt werden.

Sofortige Umstellung der Fütterung, gleichzeitige Entgiftungstherapie, Homöopathische Mittel, Organ-Nosoden, Ausleitung über Bioresonanz von Cortison-Gaben und/ oder Impfrückstände (Aluminium, Fremdeiweiße, Quecksilber) und/oder Ausleitung von Wurmkuren. Impfungen und Wurmkuren können bei empfindlichen Pferden das Fass zum Überlaufen bringen und die genannten Symptome plötzlich auslösen. Finden Sie die URSACHE!

Typenmittel und Konstitutionsmittel kommen zur Behandlung ebenfalls in Frage. Eine enge Zusammenarbeit mit dem Schmied/Huforthopäden, Tierarzt und Stallbetreiber wäre wünschenswert! Wichtig ist eine positive Einstellung des Tierbesitzers zum erkrankten Tier UND seiner Erkrankung. Mutlosigkeit schwächt beide – Mensch und Tier!