Grando grandios!

So beginnt eine SMS von Sandra H., die ich Mitte August 2012 von ihr erhielt. Er war den Parcours seines Lebens gesprungen, so rund und locker wie noch nie! Und das kam so…

Ende Juni 2012 hatte Sandra H. einen Termin mit mir vereinbart, weil ihr Springpferd Grando von Graf Top – Grande Grannus – Grannus, steife, staksige Bewegungen zeigte, sich unter dem Sattel eng machte und keine Leistungen mehr erbrachte. Aufgrund seiner guten Abstammung konnte man einfach mehr von ihm erwarten. Er war 8 Jahre alt und somit auf dem besten Weg ganz weit nach oben zu kommen. Nun hilft alles nichts wenn der Geist zwar willig, das Fleisch aber schwach ist.

Grando ging bei meinem ersten Besuch sehr verhalten, eng, kniff den Schweif ein, obwohl seine Reiterin sehr vorsichtig und freundlich mit ihm umging. Grando konnte den Rücken nicht hergeben. Außerdem war ein neuer und anderer Beschlag fällig. Doch der Schmied kam nicht, da er meinte, es sei noch nicht an der Zeit. Aber mit den Eisen konnte er nicht laufen. Also achten Sie immer auf passendes Schuhwerk für Ihr Pferd. Löchern Sie Ihren Schmied mit Fragen, wenn Ihnen der Beschlag merkwürdig vorkommt! Denn durch Grandos lange Zehen war sein 7. Halswirbel blockiert und sein Brustbein. Wie soll ein Pferd da gut laufen können? Sein Energiefluß zwischen seiner Balancierstange Hals und Vorhand war gestört. Das entspricht etwa Ihren Schmerzen, die Sie im Schulter-Nackenbereich verspüren können. Dazu war seine Nierenpartie verhärtet und energetisch gestört, was sich beim Reiten so anfühlt, als würde man vorne ein anderes Pferd reiten als hinten. Die Rückenmuskeln waren verkrampft; entweder durch den falschen Beschlag oder / und durch einen nicht optimal passenden Sattel. Außerdem war bei Grando zwei Jahre zuvor tierärztlich Borreliose festgestellt und behandelt worden. Das Gewebe erinnert sich sehr lange an diese Erkrankung und kommt daher ohne Hilfe aus dieser Verkrampfung nicht heraus.

Mit der Bioresonanz ging ich die Borreliose-Information an und begann mit der speziellen Ausleitungs-Frequenz. Danach bekam er Mittel zur Entgiftung des Gewebes und seiner sog. Matrix. Ich akupunktierte seine Nebenniere, die Nierenachse und behandelte seine Halswirbelsäule. Tage später bestand die Besitzerin auf einen neuen Beschlag und ging mit einem zufriedenen Grando aufs Turnier. Anschließend erhielt ich die oben genannte SMS. Zur zweiten Behandlung am 6. August war Grando sowohl im Aussehen als auch unter dem Sattel sehr viel runder und zufrieden. Sein Trainer war begeistert.

Nochmals ging ich die Borrelien energetisch mit einer Nosoden-Behandlung in aufsteigender Potenzierung an. Einige Wirbel der BWS und der LWS wurden korrigiert, weiterhin Entgiftung. In einem der folgenden Wochenenden brach er in der Leistung ein. Zuvor hatte mir die Reiterin wieder eine SMS geschickt und mir mitgeteilt, dass Grando fit sei wie ein Turnschuh und sie freute sich über Platzierungen im M/B, M/A und S-Springen. Dann kam ein Leistungseinbruch und darauf eine folgende Behandlung am 3. September. Seine Kruppenmuskulatur war hart. Es testeten sich Borrelien. Offensichtlich hatten die zugeschlagen, weil Stress das Immunsystem fordert. Er bekam Nosoden, Notakehl, Bryonia und Arnica. Ich mobilisierte die Lendenwirbelsäule.

Am 11. 9. stellte ich eine Blockade des 14. Brustwirbels fest und mobilisierte die ganze Wirbelsäule. Nun, nachdem so viele Blockaden gelöst waren, zeigte sich der Grund seiner aktuellen Probleme: um Hochleistung bringen zu können, musste der SATTEL korrigiert werden! Frau Hochadel veränderte mit Hilfe ihres Sattlers die Sattelunterlagen und den Kammerbereich des Sattels. Nur kleine Korrekturen mit enorm großer Wirkung.

Am 22.11.2012 erhielt ich folgende SMS: „Hallo Frau Högele, ich weiß gar nicht wie ich das so in ein paar Worte verpacken soll. Jedenfalls Grando entwickelt sich Tag für Tag nur positiv weiter. Er sieht auch viel besser aus. Wird im Rücken voller und runder und läuft vom ersten Schritt an am langen Zügel vorwärts-abwärts und trabt los ohne verspannt zu sein! Weich im Maul, ruhig im Gemüt… Einfach herrlich zu reiten. Mein Trainer lobt ihn sehr und hat erst heute gesagt, wie wahnsinnig gut er sich entwickelt, wie gut er sich bewegt… Hätte er anfangs gar nicht gedacht. Ein ganz anderes Pferd! Gigantisch! Viele Grüße!“
Wir bleiben weiter dran, denn die nächste Turniersaison kommt bestimmt…