Das Sommerekzem ist eine Typ-1-Allergie, zu der auch die allergische Bronchitis oder das allergische Headshaking gehört. Bei Kontakt mit dem Antigen entsteht die Antigen-Antikörper-Bildung. Die Membran der Mastzelle platzt und gibt Histamin und andere Stoffe (sog. Mediatoren) frei, die für die vielfältigen allergischen Symptome verantwortlich sind, wie z.B. Anschwellen der Haut und der Schleimhäute, Hustenreiz, Asthma, Jucken und Brennen der Haut. Die Typ-1-Allergie entsteht durch Kontakt mit körperfremden Stoffen, wie Insekten, Pflanzenpollen, Milben, Schimmelpilze, Nahrungs-, Arznei- oder Pflegemittel, Schwermetallbelastungen, Konservierungsstoffen, Impfungen und Übersäuerung! (B. Salomon, VETT aktuell Mai 2007).
Allgemein wird ein multifunktionelles Geschehen als Auslöser einer Allergie angenommen. Beim Pferd gehören zu den möglichen Auslösern Impfungen (Quecksilberhaltige und körperfremde Eiweiße als Trägerstoffe). Allergieauslösend können auch angereicherte Fertig-Futtermittel sein, weil in Fütterungsversuchen eine Umstellung auf reine Hafer-Heu-Fütterung Besserung brachten. Es gibt aber auch Pferde, die kein Getreide vertragen. Bei denen könnte eine sog. Kreuzallergie eine Rolle spielen. Daher müssen bei einem Ekzemer individuell über Akupunkturpunkte energetisch das passende Futter ausgetestet werden. Zur Grundbehandlung gehört dringend die Entsäuerung des Körpers; dazu gebraucht man bestimmte Medikamente zur Unterstützung von Leber, Niere, Blase und Magen-Darm aus der Homöopathie oder der Phytotherapie und nanokleine Kristalle zur Beifütterung um Toxine im Darm besser binden zu können.
Ekzem-Isländer vermissen häufig Sulfur, das sie in ihrer Heimat über Pflanzen, die auf sulfurhaltigen Gestein wachsen, aufnehmen würden. 1-2g täglich über 10 Tage Sulfur-sublimatum hilft manchem Ekzemer über sein Problem hinweg, wenn noch andere, energetische Probleme mitberücksichtigt werden:
Das Sommerekzem aus energetischer Sicht
Aus energetischer Sicht ist beim Sommerekzemer, Asthmatiker und Dauerhuster mindestens einer der 8 Sondermeridiane gestört. In der Regel ist es der Chong Mai mit seinem Partner Yin Wei Mai. Der Chong Mai hat eine starke Beziehung zu den Organen Milz, Herz und Leber und wird deshalb „See des Blutes“ genannt. Sein Partnermeridian unterstützt ihn in der Blutzirkulation und hat dadurch engen Bezug zur Haut. Eine Störung in diesen Meridianen zeigt eine tiefe Störung im Gesamtorganismus an. Das Sommerekzem zählt zu diesen chronischen Krankheiten, die lange Zeit brauchten um sich zu manifestieren. In der Akupunktur bedient man sich einiger Punkte dieser Sondermeridiane. Dazu wird bei Bedarf und nach Testung der Meisterpunkt der Haut genadelt, ebenso der Punkt Ni3 für chronische Krankheiten, weil dieser Punkt auf die Erbenergie greift. Zahnstörfelder können ebenfalls eine wichtige Rolle bei der Entwicklung eines Sommerekzems spielen. Zur Behandlung ist eine Ausleitung über die Bio-Resonanz eine Grundvoraussetzung.
Äußerlich können Kräuter als Absud eingerieben werden:
Eiche-, Walnuß- und Blutwurzelabsud zur Wundheilung. Entzündungshemmend wirken Schafgarbe- und Kamille-Absud, ebenso Salbei. Grundsätzlich gilt: alle Einreibungen und andere Therapien haben nur Erfolg, wenn vorerst eine Entgiftung des Stoffwechsels erfolgt und ein eventuelles Störfeld ausgemacht werden konnte. Beim Ekzemer gilt: nach Möglichkeit alle Ursachen ausschalten, Beseitigung von Stress, Ausleitung und Entgiftung, Meidung von Schwermetallbelastung, Meidung der Allergene (wenn möglich) und Entsäuern des Organismus. Und die gute Ekzemer-Decke kann das Schlimmste vermeiden…
