Cash – Sein Weg vom Problempferd zum Hoffnungsträger

Cash ist ein 13-jähriger Quarterwallach, gut gebaut mit kräftigem Fundament und tadelloser Ausstrahlung. Er ist Nickis Liebling und sie hätte ja so viel mit ihm vor, wenn da nicht …

Tierärztlich wurde eine arthrotische Veränderung zwischen dem 5./ 6. HW festgestellt, bereits mit Knochenzubildungen. Zudem vermutete man eine Entzündung zwischen dem Atlas und Axis, also im Genick. Seine Schwierigkeiten zeigten sich am Anfang im Galopp da er immer nach links umsprang und dabei wild mit dem Schweif schlug. Dann wurde er unwillig in der Halsstellung, und sobald er den Hals rund machen sollte, hörte man ihn schnorcheln. Dies bedeutet normalerweise das Aus für ein Turnierpferd. Erschwerend kam sein Verhalten hinzu: Er wollte unter der Reiterin nicht mehr ruhig und gehorsam stehen bleiben und tat alles, um sie aus dem Sattel zu katapultieren. Als letzte Alternative versuchte er sich zu Überschlagen.

Seine Besitzerin rief mich Mitte August an, weil sie vermutete, dass die Halswirbel verrenkt seien. Sein Abschnauben war verkrampft und er konnte nicht mehr locker laufen. Sie unterrichtete mich darüber, dass er vor Wochen „eingerenkt“ worden war und sie hatte nicht vor, dies ständig zu wiederholen. Sie versuchte also einen neuen Weg.

Die energetische Testung ergab einen Energiestau des Lenkergefäßes (LG) und eine Leere und Kälte um den gesamten Schlauchbereich, einschließlich davor und dahinter liegender Akupunkturpunkte. Wichtig war mir der sogenannte Occiput – Release zusammen mit dem Sacrum – Release, um den Kranio – sakralen Bereich zu öffnen. Danach wurde das LG über zwei Punkte geöffnet, so dass der Bio – Tensor wieder einen freien Energiefluss anzeigte. Cash`s Rücken wurde warm. Ebenso wurde auch der Bereich um den Schlauch warm, aber die nachfolgende Behandlung sollte uns zeigen, dass wir noch etwas übersehen hatten. Zur Behandlung seiner Halswirbel bekam er ein Komplexmittel und das Kiefergelenk wurde freigelasert. Den Erfolg zeigte er mir durch ein langanhaltendes Gähnen an.

Es zeigte sich noch mehr: Der Nieren-Shu und -Alarmpunkt waren nicht frei, die Nebenniere musste akupunktiert werden. Die Besitzerin selber lernte über das akupressieren der Neurolymphatischen Zonen die Glutaeus-Muskulatur (Kruppen – Muskulatur) freizumachen. Zum Schluss bekam er noch eine Bio- Resonanz-Behandlung und zur Unterstützung seiner Seele Lac-Equinum. Dieser große, starke, ausgewachsene Kerl war offensichtlich über die Entwöhnungsphase nicht hinausgekommen!!!

Am folgenden Wochenende war Cash auf dem Turnier und seine Reiterin war vollauf zufrieden: Das widersetzliche Buckeln war ganz weg und das Schnorcheln ebenfalls. Er konnte im Galopp bleiben ohne umzuspringen und zum Zeichen, dass er seine Hinterhand als Motor einsetzt, begann er zwischen den Beinen zu schwitzen.

Die zweite Behandlung erfolgte einen Monat später. Das Komplexmittel für die Halswirbelsäule konnte abgesetzt werden. Die Halsmuskulatur ist nun weich und er kann den Hals wieder rund machen. Ich akupunktierte den Punkt Bl 10 – für das Genick und dazu noch Punkte für den Kehlkopf. Rhododendron testete sich positiv am Schlauch was laut Arzneimittelbild darauf schließen lässt, dass er einen Phantomschmerz aufgrund der seit Jahren zurückliegenden Kastration (er war Kryptochonder) empfand. Nach der zweiten Behandlung wurde die Versammlung im Galopp perfekt. Er springt nun ganz klar und kraftvoll durch. Der Galoppwechsel ist flüssig und Cash arbeitet willig mit. Auch die Halsstellung ist für ihn kein Thema mehr und er läuft in sehr schöner Selbsthaltung.

Um ganz sicher zu gehen kam ich zwei Monate später zur dritten Behandlung. In der Zwischenzeit hatte Cash seiner Reiterin viel Freude bereitet und es gab für mich nicht mehr viel zu tun.

Sie bilden beide eine zufriedene Einheit und freuen sich auf die kommende Saison.