Drei Jahre war ich nicht mehr bei Angelo gewesen, nachdem ich ihn 17-jährig wegen Rückenprobleme erfolgreich behandelt hatte. Am 1.4.2010 war er 20 Jahre alt und wie mir seine Besitzerin und Reiterin im Tauberkreis sagte, sei er plötzlich alt geworden. Folgendes geschieht bei alten Pferden häufig: sie verletzen sich, haben Schmerzen, werden geschont und aus der Arbeit genommen, vielleicht sogar abgestellt und werden steif, sind gefrustet, husten viel und haaren nicht mehr durch. Die Besitzer sind selber ganz erstaunt von der Tatsache, dass ihr vierbeiniger Begleiter alt geworden ist.
Angelo hatte es im vergangenen Februar voll getroffen. Eine Verletzung am rechten Sprunggelenk, die tierärztlich behandelt werden musste um Schlimmes zu verhüten. Die Verletzung wollte nicht heilen und Angelo lahmte. Der Tierarzt hatte außerdem Spat diagnostiziert. Während seiner Erkrankung alterte er sehr schnell, sein Fell war zauselig und wechselte auch im Frühjahr nicht und es sah aus, als habe er sich aufgegeben. Wegen mangelnder Bewegung lief dickes Sekret aus seiner Nase. Lohnt sich bei einem zwanzigjährigem Pferd in einem solchen Fall noch eine Behandlung? Ja!!!!
Die Besitzerin wollte ihren Freund behalten, selbst wenn sie mit ihrem vormals erfolgreichem Turnierpferd nicht mehr Dressur reiten könnte, ja sogar, wenn sie mit ihm nur noch spazieren gehen könnte. Pferde merken unsere Ängste, aber auch die Hoffnung ihrer Besitzer und somit ist es für uns Menschen sehr wichtig, unseren Vierbeinern in schlechten Zeiten Mut zu geben durch Zuwendung und positive Körpersprache. Die medizinischen Möglichkeiten waren ausgeschöpft.
Am 1. April 2010 behandelte ich den in sich zusammengefallenen und alt gewordenen Angelo. Seine Energieleitbahnen, das Gouverneursgefäß und das Konzeptionsgefäß waren leer, d.h., sein „ Akku “war leer. Daher begann ich mit der Bioresonanz, um durch individuelle Schwingungsgebung seine Blockaden zu beheben. Dann nadelte ich einige Punkte zur Unterstützung des Gouverneurs- und Konzeptionsgefäßes. Ich nadelte die Nierenachse und Ni6. Dort, am Sprunggelenk, legte ich auch Blutegel an (Hirudo-Punktur) um die Entzündung aus den Gelenken herauszuholen. Für die Schleimhäute erhielt er ein Schlangengift, für die Knochen Schüssler-Salze. Dazu in Hochpotenz sein Konstitutionsmittel. Einige Tage später rief mich die Besitzerin begeistert an und teilte mir mit, dass Angelo wieder lebendiger geworden ist und lahmfrei im Schritt läuft! Dann verzerrte er sich in seinem Übermut die Hinterhand. Ich wurde angerufen um zwei dicke Hinterbeine zu behandeln. Am 21. April nadelte ich seine schmerzende Intercostalmuskulatur um die Verspannung zu lindern. Dazu nadelte ich einige Leberpunkte. Ich setzte an seinen dicken Beinen an den Wundstellen, ebenso an den Sprunggelenken, Blutegel an. Außerdem erhielt er gegen seine Verspannungen ein Komplexmittel und eine Schlangengiftcreme für die schmerzenden Gelenke. Dazu täglich MSM.
Am 21. Mai fand ich zum Kontrolltermin ein total positiv verändertes Pferd vor. Außer seinem Magen-Zustimmungspunkt waren seine Meridiane frei. Weiterhin wurden die Gelenke mit der Schlangengift-Salbe und sein Magen mit individuell ausgetesteten Kräutern unterstützt. Danach bekam ich einige Anrufe von seiner überglücklichen Besitzerin, weil Angelo geschmeidig und schmerzfrei laufen konnte.
Am 28. Juni hatten wir einen abschließenden Kontrolltermin und wie das Foto zeigt, ist Angelo nicht mehr alt sondern wieder auf Hochform. Er rennt täglich mit einer jüngeren Stute auf der Koppel um die Wette. Wahrscheinlich geht das noch einige Jahre so….
